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Südtirol

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St. Jakob in Kastelaz bei Tramin

Der Bau wurde 1214 erstmals genannt. Das romanische Hauptschiff zeigt im Westen ein gotisches Rundbogenfenster, flache Decke, abgesetzte Rundapsis mit Schlitz-­ fenster und am Turm einen Sockel mit Quaderschräge, unter anderem zwei Reihen gekuppelte, spitzbogige Schallfenster, eine steingerahmte Rundbogentür und einen niedrigen Viereckhelm. Um 1440 erfolgten größere bauliche Veränderungen. Die romanischen Fresken in der Apsis sind um 1215 entstanden. Besonders be-­ eindruckt dabei die Schau dämonischer Mächte in Zwittergestalt, die den Sockel bevölkern. Zwei dieser Mischwesen greifen sogar ins obere Register seitlich der Apostel ein und veranschaulichen so die Nahtstelle zwischen den Heiligen und den Dämonen. In der Apsis tritt eine Majestas-Domini-Darstellung auf.


Literatur
  • Die Fabelwesen von St. Kastelaz bei Tramin, von Ursula Düriegl, erschienen im Böhlau Verlag Wien
  • St. Jakob in Kastelaz, Tramin, von Verena Friedrich, erschienen im Kunstverlag Peda-Passau
Mitte März bis Mitte November
täglich von 10 bis 18 Uhr

Mitte November bis März
am Samstag und Sonntag von 10 bis 16 Uhr

Eintrittspreis: 2 €

Führungen für Gruppen auf Anfrage

Tourismusverein Tramin
Tel. +39 0471 86 01 31
Fax +39 0471 86 08 20 
www.tramin.com
info@tramin.com
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