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Südtirol

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St.-Markus-Kirche in Laas

Sankt Markus, im Volksmund St. Marx genannt, befindet sich unmittelbar unterhalb der Pfarrkirche und zählt von seiner Architektur her zu den schönsten romanischen Bauten des Tales. Sie wurde erstmals 1323 erwähnt. Das Mauerwerk verfügt über eine große Regelmäßigkeit und Schichtung von großen Quadern. Das Mauerwerk dürfte auf das 12. Jahrhundert zurückgehen. Die runde Apsis liegt im Osten, der heutige Eingang befindet sich im Norden. Auffallend an dieser Kirche ist die Höhe. Im Inneren wurden Freskenfragmente freigelegt.
Das zweigeschossige Gotteshaus verfügte ehemals über eine Krypta, die über Jahrhunderte als Depot für Grabknochen diente, weist aber keinen Glockenturm auf. Die Kirche wurde unter der Herrschaft von Joseph II. profaniert und dann zweckentfremdet. So wurde die über die Grenzen Tirols hinaus bekannte Steinmetzschule in dieser Kirche untergebracht. Dafür hat man die so genannten Atelierfenster heraus gebrochen, die mittlerweile wieder geschlossen, aber mittels Glas angedeutet
sind. Um die Kirche als Schule umzugestalten, zog man einen Boden ein. Im unteren Bereich befand sich über Jahrzehnte die Milchsammelstelle. Der obere Bereich diente einige Zeit auch als Probelokal für die Musikkapelle. Um 2000 wurde die Kirche gelungen restauriert.

Eine Besonderheit
Im Zuge der Restaurierung fand man im Inneren gotische Freskenfragmente, die um 1400 geschaffen
wurden und über eine hohe Qualität verfügen. Es sind thronende Heilige dargestellt, die von einer sehr schönen Architekturmalerei umgeben werden. Die Apsis wurde wieder in ihre ursprüngliche Form gebracht und verfügt über einen Kreuzschlitz. Der Zugang zur Krypta im Innenbereich ist wiederhergestellt. Die romanische Kirche verfügt über keinen Glockenturm.
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