Pfarrkirche St. Peter

Pfarrkirche St. Peter

Steinernes Zeugnis des frühmittelalterlichen Christentums

Ruhig und beschaulich liegt die Pfarrkirche St. Peter auf der Gratscher Anhöhe bei Dorf Tirol über Meran. Die Kreuzkuppelkirche mit Langhaus und Seitenschiffen, in Form des lateinischen Kreuzes, ist eines der wenigen Sakralbauwerke Europas, das in die frühmittelalterliche Epoche der Karolinger zurückreicht. Diese Form ist in Mitteleuropa äußerst selten und unterstreicht die Bedeutung des Kirchleins als eines der ältesten steinernen Zeugnisse Mitteleuropas.
Bei Grabungen wurde darüber hinaus das quadratische Fundament einer rund 400 Jahre älteren, vorromanischen Kirche gefunden, wovon noch einige erhaltene Spuren spätantiker Stuckplastik zeugen, die bis heute in St. Peter bewundert werden können. Das nördliche Seitenschiff war ursprünglich als Grabkapelle angelegt.
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Die altertümliche Bauweise der Pfarrkirche St. Peter ist zwar typisch für den lombardisch-karolingischen Stil, doch 1290 erfuhr St. Peter merkliche Umbauarbeiten unter Graf Meinhard II. von Görz-Tirol, der erst drei Jahre zuvor das Patronat übernommen hatte. Schließlich übertrug er das dem Hl. Petrus geweihte Kirchlein dem Zisterzienserstift Stams im Oberinntal, dem die Kirche trotz vieler historischer Umbrüche bis heute angehört.
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